provisorischer zahnersatz


erfolg ist planbar

form

funktion

farbe

akzeptanz

provisorischer zahnersatz

Provisorischer Zahnersatz ist ein wesentlicher und wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu ihrer endgültigen Prothetischen Versorgung. Mit Hilfe der Provisorien, ob Kronen, Brücken, oder Implantatkronen/brücken, etc., können wichtige Punkte, wie z. B. die Funktion, die Form, die Ästhetik, sowie die Akzeptanz ihrer neuen Zähne ohne Probleme getestet werden.

Erst wenn all diese Punkte zufriedenstellend gelöst sind, wird man mit dem endgültigen Zahnersatz beginnen. Dabei wird dann lediglich, die bis dahin getestete provisorische Versorgung in den endgültigen Zahnersatz übertragen.

Diese Vorgehensweise bietet sich gerade bei großen und komplexen, oder funktionellen Rehabilitationen an.

In unserem Labor arbeiten während dieser Phase teilweise diverse Fachgruppen (Osteopathen, Physiotherapeuten, HNO Ärzte, Internisten etc.) zusammen.

Begleitend findet dabei eine große Fotodokumentation statt.

anamnese

planung

vorbereitung

provisorium

provisorium
Verlängerung des Kronenrandes

In diesem detailliert dargestellten Fall sehen sie wie mit guter Planung und chirurgischen Maßnahmen aus einem scheinbar sehr schweren Frontzahnschaden, schöne Zähne und gesundes Zahnfleisch entstehen können.

Planung der Frontzahnkorrekturen
Ausgangssituation vor der Behandlung mit provisorischem Zahnersatz

provisorischer zahnersatz

Nach ausführlicher Anamnese und grundlegender Planung wurde für die erste Phase ein sog. Eierschalenprovisorium hergestellt. Mit dessen Hilfe konnte der Zahnarzt bereits in der ersten Sitzung (Entfernen der alten Kronen/Brücken - Chirurgie) relativ einfach ein sehr gutes, erstes Provisorium herstellen.

Nach Abschluss der chirurgischen Phase konnte dann im Labor ein zweites, hochwertiges Langzeitprovisorium hergestellt werden.

Kieferorthopädie während der Provisorischen Phase


In einigen Fällen ist es auch notwendig Kieferorthopädie einzusetzen.

Wenn Zähne z. B. durch Längenwachstum (ausgelöst durch einen fehlenden Antagonisten/Gegenzahn) aus der Zahnreihe wandern, entstehen meistens funktionelle Blockaden. Diese müssen, bevor der neue Zahnersatz angefertigt wird, behandelt werden.

Bevor man einen solchen gewanderten Zahn zieht oder überkront, kann man in vielen Fällen mit kieferorthopädischen Maßnahmen bessere Ergebnisse erzielen.

vorbereitung mittels kfo
Zahn kieferothopädisch intrudieren
Durch einen fehlenden Antagonisten/Gegenzahn nach oben gewanderter Prämolar
Zahn kieferothopädisch in sein Zahnfach zurück bewegen
Mundsituation des vorangegangenen Modellfotos
Prothetische Planung - Zahn intrudieren
Bei der Neuversorgung mit Implantatkronen und -brücken stellte dieser Zahn ein Problem dar (die rote Line zeigt die Idealkurve).

Während der Bewegungsabläufe im Gebiss, z. B. beim Kauen, kommt es durch diesen Zahn zu einer Blockade. Bevor nun ein gesunder Zahn entfernt, oder beschliffen wird, kann man diesen mit Kieferorthopädie zurück in sein Zahnfach bewegen.

Dauer: ca. 3 Monate.
Brackets zahnfarben
Mit einem an den Breckets befestigten Band wird der Zahn in sein Zahnfach zurück bewegt. Das Implantat in der Lücke bei Zahn 46 wird während dieser Zeit mit einer provisorischen Krone versorgt die als Anker für das Band dient.
Retainer
Nach Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung wird der Zahn mit Hilfe eines Retainers so lange noch in seiner neuen Position fixiert, bis die Implantatbrücke im Gegenkiefer fertiggestellt ist.
mock-up - zähne zum aufstecken

Eine weitere Methode welche in der provisorischen Phase ihre Anwendung findet, ist das sog. "Mock-up". Mit Hilfe des Mock-up´s lässt sich für den Patienten sein zukünftiges Aussehen visualisieren. Dabei ist das Mock-up ein reversibles Tool, welches jederzeit wieder entfernt werden kann, ohne dabei Schäden am Zahn zu hinterlassen.

Dabei werden im zahntechnischen Labor hauchdünne Schalen aus Kunststoff zum Aufstecken auf die zu behandelnden Zähne angefertigt.

Zwei Methoden sind dabei weit verbreitet:
Zum einen kann im Labor auf einem Modell die zukünftige Situation aufgewachst werden und anschließend im Kunststoff Presstechnik umgesetzt werden. Dies hat den Vorteil, dass mit der dabei verwendeten Schiene, das Mock-up vom Zahnarzt auch direkt im Mund auf die Zähne aufgepresst werden kann.
Die zweite Möglichkeit besteht im digitalen Erstellen und Fräsen.

Modell für Mock-up
aufgewachste Zähne
Mock-up in zahnfarbenem Kunststoff gepresst
Mock-up aus zahnfarbenem Kunststoff
Implantat provisorien

Bei größeren Implantatversorgungen empfiehlt es sich diese während einer provisorischen Phase zu testen. Hygienische, sowie funktionelle Aspekte können so individuell angepasst werden und später in den definitiven Zahnersatz übernommen werden.

Bei Versorgung mit sog. Bone Level Implantaten (Implantate auf Knochenniveau) dient die Provisorische Phase dazu das Zahnfleisch um den Austrittsbereich zu formen.

temporäre Implantat versorgung

verschraubt - bedingt abnehmbar

Erste Phase der Versorgung einer bedingt abnehmbaren Implantatversorgung. Dieser sog. Prototyp dient als Blaupause für die Herstellung der eigentlichen zahntechnischen Arbeit. Mit dieser, aus Kunststoff gefertigten Implantatversorgung kann der Patient testen, ob er mit seiner zukünftigen Versorgung zu Recht kommt. Können die Implantate ausreichend gereinigt werden? Wie entwickelt sich das Zahnfleisch unter der basalen Auflage? Passt Ästhetik, Sprache und Funktion? Erst wenn diese Punkte zur Zufriedenheit aller gelöst sind, wird mit der definitiven Versorgung begonnen. Aus dem Prototypen wird hinterher eine Zweitversorgung, welche als Sicherheitslösung, bei möglichen Beschädigungen oder Reparaturen an der eigentlichen Versorgung, eingesetzt werden kann.

Erste Phase der Versorgung einer bedingt abnehmbaren Implantatversorgung. Dieser sog. Prototyp dient als Blaupause für die Herstellung der eigentlichen zahntechnischen Arbeit. Mit dieser, aus Kunststoff gefertigten Implantatversorgung kann der Patient testen, ob er mit seiner zukünftigen Versorgung zu Recht kommt. Können die Implantate ausreichend gereinigt werden? Wie entwickelt sich das Zahnfleisch unter der basalen Auflage? Passt Ästhetik, Sprache und Funktion? Erst wenn diese Punkte zur Zufriedenheit aller gelöst sind, wird mit der definitiven Versorgung begonnen. Aus dem Prototypen wird hinterher eine Zweitversorgung, welche als Sicherheitslösung, bei möglichen Beschädigungen oder Reparaturen an der eigentlichen Versorgung, eingesetzt werden kann.

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