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dentaltechnik michael seitz


zahntechnisches labor in münchen

implantat zahnersatz


ersatz verloren gegangener zähne

Zahn-Implantate sind in den Kieferknochen eingesetzte Fremdkörper. Das Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit dem Einsetzen von Implantaten in den Kiefer befasst, wird als Implantologie bezeichnet.

Durch ihre Verwendbarkeit als Träger von Zahnersatz übernehmen Zahnimplantate die Funktion künstlicher Zahnwurzeln. Hierbei werden sie im allgemeinen über Schraubgewinde in den Kieferknochen (enossale Implantate) eingedreht.

Implantate verbinden sich innerhalb von 3 bis 6 Monaten mit dem sie umgebenden Knochen zu einer festen, äußerst belastungfähigen Trägereinheit (Osseointegration). Hierbei spielt die mikromorphologische Oberflächengestaltung der Implantate eine Schlüsselrolle. Sie muss mit einer Mikro-Porentiefe von durchschnittlich 5µ bis 100µ aufgeraut sein. Die makromorphologische Gestaltung (Implantatform) hat Auswirkungen auf die chirurgische Insertionstechnik (Implantat einsetzen).

Die Gestaltung des aus dem Kieferknochen herausragenden Teils des hat Einfluss auf die Qualität der zahntechnischen Verarbeitbarkeit. Zahnimplantate bestehen üblicherweise aus Titan, aber auch aus keramischen Materialien.

Wir verarbeiten Implantate aller bekannten Markenhersteller, wie z. B. Straumann, Camlog, Astra, Friadent, Nobel Biocare, etc.

zahnfleischmanagement

Die optimale Versorgung eines Implantates gelingt nur in Verbindung mit einem gezielten Zahnfleischmanagement. Das Ziel der Zahntechnik ist dabei, das nach der Implantat-Abformung (siehe kleines Bild links - rot Markierung) kreisrunde und sehr kleine Durchtrittsloch, auf den Querschnitt einer natürlichen Zahnwurzel zu erweitern. Dies wird durch das Einsetzen eines individuellen Einheilabutments (Healingabutment oder individuelle Heilkappe) erreicht. Dadurch werden bestmögliche Bedingungen für das spätere Abutment, das einmal den Zahnersatz tragen wird, geschaffen.Sie daher vorab telefonisch einen Termin mit uns.

 

individuelle abutments


anpassung an die umliegenden gewebe

Neben der Verwendung von industriell vorgefertigten Standart Implanataufbauten für die Versorgung mit Zahnersatz, gibt es eine weitere Möglichkeit Implantate für die Aufnahme von Zahnersatz vorzubereiten.
Individuell hergestellte Abutments für Implantate besitzen einen großen Vorteil gegenüber industriell vorgefertigten Aufbauten, da ihre Form und ihr Durchtritt (Emergenzprofil) durch die Schleimhaut individuell gestaltet werden können. Emergenzprofil und biologische Breite eines natürlichen Zahnes können so pefekt wieder hergestellt werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Implantatkörper bei der Implantation tief genug eingebracht wird (Implantate auf Knochenniveau - Bone Level Implantate) und später eine ausreichend dicke Schleimhaut über dem Implantat vorhanden ist.

fälle aus unserer täglichen arbeit
Individuelles Zirkonabutment mit angebrannter Keramischulter.

Floureszierende Schultemasse sorgt für hohen Lichfluß im Zahnfleisch.
Zirkonabutment und Krone.

Material:
Implantatabutment aus Lava Zirkon mit Creation CT Schultermasse und
Zirkonkrone aus Katana Zirkon mit Creation CT Keramik verblendet.
Implantatkrone auf dem rechten großen Schneidezahn.
Implantatkrone auf dem rechten großen Schneidezahn.
Individuelle Faranalyse für zwei Implantatkronen
Verankerung der späteren Kronen auf zwei individuellen CAD/CAM gefertigten Titanabutments.
Versorgung der beiden Titanabutments mit Metallkeramikkronen. Verblendkeramik Creation CC.
Individuelles Zirkonabutment auf Klebebasis nach vorangegangnener provisorischer Versorgung und Formung des Weichgewebes.
Vollkeramikkrone aus IPS e.max, verblendtet mit Initial Lisi von GJ.
Vollkeramikkrone aus IPS e.max, verblendtet mit Initial Lisi von GJ.

lichteinleitung und lichtreflektion


natürliche helligkeit im zahnfleisch erhalten

Die Vorteile vollkeramischer, geschichteter oder auch überpresster Implantataufbauten, liegen aber nicht nur in dem perfekten, dem natürlichen Zahn nachempfundenen Durchtritt, sondern auch in der Lichteinleitung und Lichtreflektion in die umliegenden Gewebe.

Bei Verwendung von Standart- (Titan) oder Goldaufbauten für, wird einfallendes Licht dunkel reflektiert (dies führt im ungünstigsten Fall zu einem dunkel verfärbtem Zahnfleisch rund um die Implantatschulter).

Wird der Aufbau des Implantats allerdings aus floureszierender keramischer Schultermasse oder aus floureszierendem Zirkon hergestellt, so wird das einfallende Licht in die umliegenden Gewebe transportiert und läßt diese hell und gesund erscheinen.

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